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Do's und Don'ts bei der Trainee-Bewerbung: Die besten Bewerbungstipps

Do's und Don'ts bei der Trainee-Bewerbung: Die besten Bewerbungstipps
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Der Start ins Berufsleben steht vor der Tür? Dann steht dir eine aufregende Zeit bevor! Für einen gelungenen Karrierestart findest du im Folgenden die besten Bewerbungstipps für angehende Trainees! 

Informationen zum Bewerbungsverfahren für Trainees 

Die Bewerbungsfrist für angehende Trainees ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Große Konzerne bieten mehrmals im Jahr den Start in ein Traineeprogramm an. Das hängt damit zusammen, dass Studierende zu vollkommen verschiedenen Zeitpunkten ihr Studium beenden. Was die Bewerbungsfrist für deine Traineestelle angeht, so solltest du anpeilen, etwa sechs Monate vor deinem Abschluss an der Hochschule all deine Bewerbungen bereits versendet zu haben. Ein gutes halbes Jahr im Voraus ist also der ideale Zeitpunkt um sich auf die Suche nach einer Traineestelle zu machen.

Noch eines Schreckensnachricht vorweg: Es gibt viel mehr Interessenten als angebotene Traineestellen. Mit Absagen musst du daher rechnen. Aber verlier nicht den Mut! Die Anzahl der Traineeprogramme steigt kontinuierlich an und die Jobwelt passt sich der hohen Nachfrage immer besser an! Auch wenn es vielleicht nicht sofort mit deiner Traumstelle klappt: Kopf hoch! Mit dem richtigen Know How zum Thema Bewerbungstipps für Trainees wirst du das Kind schon schaukeln!

Das Anschreiben für eine Traineestelle

Der wichtigste Part deiner Bewerbungsunterlagen stellt das Anschreiben dar. Für ein gelungenes Anschreiben ist es besonders wichtig, dass du dich gut über das Unternehmen, sowie über das ausgeschriebene Traineeprogramm informiert hast! Analysiere die Stellenausschreibung und notiere dir, welche Anforderungen der Arbeitgeber an seine angehenden Trainees stellt, welches die Hauptaufgaben sein werden, die diese übernehmen, und worauf die Firma sonst noch viel Wert legt.

Diese Infos stellen das Grundgerüst deiner Bewerbung dar! Denn daraus kannst du eine Argumentationsstruktur herleiten und die Personalabteilung davon überzeugen, dass du genau weißt worauf es ankommt, alles mitbringst und daher der perfekte Kandidat für das Unternehmen bist! Also: Bevor du mit dem Anschreiben loslegst, mach deine Hausaufgaben und recherchiere, was der Arbeitgeber sich von einem Trainee wünscht. Denn nur so kannst du auf die Wünsche des Arbeitgebers eingehen – und ein maßgeschneidertes Anschreiben abliefern!

Zu einem guten Anschreiben gehört auch eine aussagekräftige Betreffzeile. Du kannst natürlich angeben, dass es sich um eine Bewerbung für die und die Traineestelle handelt, doch damit weckst du nicht gerade das Interesse der Personalabteilung. Überlege dir, wie du die Betreffzeile kreativer gestalten kannst, ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Ein kurzer Satz wie: „Sie suchen einen Teamplayer und ein Fremdsprachentalent, das gut mit Zahlen umgehen kann? Hier meine Bewerbungsunterlagen für die Traineestelle im kaufmännischen Bereich in der Tourismusbranche“.  

Auf den Betreff folgt die Anrede. Hier punktest du mit einer persönlichen Ansprache. Dir ist der Ansprechpartner nicht bekannt? Schau nochmal ins Stellenangebot. Wenn du wirklich keinen Ansprechpartner finden kannst, lohnt sich ein kurzer Anruf beim Unternehmen. Sage dort einfach, auf welche Stelle du dich Bewerben möchtest und frage, an wenn du dein Anschreiben richten darfst. Das kommt beim Betrieb gut an und auch der Personalentscheider wird sich über so viel Mühe und die persönliche Ansprache freuen!

Der Lebenslauf in der Trainee-Bewerbung

Der erste Blick eines Personalverantwortlichen fällt meist auf den Lebenslauf. Hier sehen geschulte Personaler häufig schon nach wenigen Sekunden, ob du als Trainee für das Unternehmen geeignet bist oder nicht. Aus diesem Grund muss man sich beim Verfassen des Lebenslaufes auch genauso viel Mühe geben wie beim Erstellen des Anschreibens. Übrigens: Der Lebenslauf kann auch ein wenig kreativ gestaltet werden! Anstatt deine Kenntnisse mit den Begriffen „Gut“, „mittel“ und „sehr gut“ zu beschreiben, verwende doch Balken oder ähnliche grafische Darstellungsformen!

Aber Achtung: Übersichtlichkeit und eine ordentliche Struktur sind immer noch das A und O beim Lebenslauf! Es muss eine klare Gliederung zu erkennen sein und du solltest nicht nur die wichtigsten beruflichen Stationen aufzählen, sondern auch jeweils dazuschreiben, welche Schwerpunkte diese beinhalteten. Bei Praktika kannst du deine primären Aufgaben benennen. Bei beruflichen Stationen, die für die Traineestelle irrelevant sind, kannst du dich auch sehr kurz fassen. 

Ob im Lebenslauf oder auf einem Deckblatt: Ein Bewerbungsfoto sollte ebenfalls nicht fehlen, auch wenn dies kein Pflicht-Bestandteil von Bewerbungsunterlagen ist. Bewerbungsfotos sollten immer in einem professionellen Fotostudio von einem Fotografen gemacht werden. Mit Selfies oder Schnappschüssen aus dem Urlaub katapultiert man sich schnell ins Aus, denn dies wirkt sehr unprofessionell.

Achte auch auf saubere und seriöse Kleidung. Ein bunt gestreifter Strickpulli oder ein neonfarbenes Top eignen sich eher nicht für diesen Fototermin. Eine weiße Bluse, ein Blazer oder ein Hemd sind da eine wesentlich bessere Wahl. Ein kleiner Tipp: Für das Bewerbungsfoto am besten so anziehen, wie man auch zum Vorstellungsgespräch erscheinen würde! 

Do's: Allgemeine Bewerbungstipps für Trainees

Branchenrelevante Praktika 

Du hast bereits das ein oder andere Praktikum in der Branche absolviert, in der du auch als Trainee einsteigen möchtest? Sehr gut! Diese Information darfst du der Personalabteilung natürlich nicht vorenthalten! Schreibe dazu doch einfach im Anschreiben, was du dort gelernt hast und in welchen Tätigkeiten du daher geschult bist. Damit zeigst du, dass du dich für eine Karriere in diesem Bereich wirklich interessierst und auch, dass du diesen bereits kennengelernt hast und weißt, was dich erwartet. Wer so zielstrebig ist, hat sehr gute Chancen die Traineestelle zu ergattern, von der sie oder er schon immer geträumt hat.

Heiß begehrt: Auslandserfahrung

Vor allem große Konzerne agieren international. Mit Auslandserfahrungen kannst du hier besonders punkten! Auch gute Fremdsprachenkenntnisse können dich deinem Ziel, das perfekte Traineeprogramm zu ergattern, ein Stückchen näher bringen! Wenn du also noch im Studium steckst und ein wenig Zeit hast, dann bringe doch einfach noch ein kurzes Auslandspraktikum oder einen Sprachkurs in den kommenden Semesterferien unter. 

Unverzichtbar: Rechtschreib- und Grammatikprüfung

Auch wenn du deine Unterlagen gefühlt schon 100 mal korrekturgelesen hast: Vertraue diese Aufgabe dennoch einer anderen Person an, der du vertraust. Manchmal steckt man einfach selbst so tief drin, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht und man für den ein oder anderen Rechtschreib- oder Grammatikfehler blind geworden ist. 

Don'ts: Vermeide diese peinlichen Fehler bei deiner Bewerbung 

Kein Konjunktiv!

Vermeide im abschließenden Satz den Konjunktiv. Du würdest dich nicht nur auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen, du wirst du freuen. Wer den Konjunktiv verwendet wirkt unsicher. Dabei willst du doch gar nicht den Eindruck vermitteln, dass du selbst nicht davon überzeugt bist, dass du auf die ausgeschriebene Stelle passt, oder? Zeige, dass du der Meinung bist, dass du genau der richtige Kandidat oder die richtige Kandidatin für die ausgeschriebene Traineestelle bist und daher zuversichtlich bist, auch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. 

Der Lebenslauf in lang?

Dein Anschreiben ist einfach eine ausformulierte Version deines Lebenslaufes? Bitte nicht! Vermeide diesen Fehler, denn wer sich beim Anschreiben so wenig Mühe gibt, hat schlechte Karten in die nächste Bewerbungsrunde zu kommen. Im Anschreiben geht es nicht darum, welche Stationen du durchlaufen hast, sondern darum zu argumentieren, warum man gut zu der Stelle passt, die gerade besetzt werden soll. Hier kannst du zum Beispiel deine praktischen Erfahrungen nennen und eine Brücke zum Traineeprogramm schlagen, indem du erzählst, inwieweit dein bisheriges Wissen für die kommende Stelle nützlich ist. Doch die Auflistung von besuchten Schulen, absolvierten Praktika und co. hat im Anschreiben nichts zu suchen! 

Floskeln ade!

Vermeide Floskeln und Füllwörter. Wenn du auf deine Stärken eingehst, dann schreibe nicht, dass du belastbar, stressresistent, teamfähig, engagiert, ein Organisationstalent, usw. bist. Denn die gleichen Wörter finden sich vermutlich in weiteren 50 Bewerbungsunterlagen. Sei hier individueller. Erkenne, welche Fähigkeiten der Traineejob abverlangt und gehe auf diese ein. Mit Individualität und Persönlichkeit kannst du hier punkten! 

Musterbewerbungen sind nur Muster!

Erfahrene Personaler erkennen es sofort, wenn du beim Verfassen deiner Bewerbungsunterlagen großzügig von einer Musterbewerbung abgeschrieben hast. Du kannst dir sicherlich denken, dass wer sich so wenig Mühe gegeben hat, schnell unten durch ist. Musterbewerbungen sind dazu da, sich einmal anschauen zu können, wie eine Bewerbung aussehen könnte. Das Kopieren von Sätzen oder ganzen Abschnitten ist allerdings tabu! Das fliegt sofort auf. Außerdem kannst du auf diese Weise auch gar nicht darauf eingehen, warum ausgerechnet du zu diesem Unternehmen passt! Daher: Verzichte auf Musterbewerbungen und formuliere maßgeschneiderte Bewerbungen, die genau zeigen, weshalb du und die Traineestelle matchen wie der Deckel auf den Topf!

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